22/09 2011

Brücke erneuert

Das Arbeitsteam bei der Montage des neuen Brückenbelag. (Bild von Bernhard Keller)

Seit gestern ist die Brücke auf dem Weg vom Aussichtspunkt Bienenbuckel zum "Kammererstein" wieder passierbar.

Bereits vor ein paar Tagen hat das Arbeitsteam dort die alten Holzdielen entfernt, die morsch und brüchig geworden waren. Als Ersatz dafür hat Herbert Vogt in der Werkstatt im Schulkeller kräftige Riffeldielen aus wetterfestem Douglasienholz vorbereitet. Diese sind nun unter Anleitung von Zimmermeister Günter Schmid montiert worden, sodaß die Brücke wieder begehbar ist.

Bei der Gelegenheit wurde auch gleich der Weg bis zum "Kammererstein" freigehackt und gefegt. Der Stein selber ist mit der Drahtbürste gereinigt worden, damit man die Inschrift wieder gut lesen kann.

 

Bei einem weiteren Arbeitseinsatz soll nun noch das Brückengeländer abgeschliffen und mit Holzschutzlasur gestrichen werden. Außerdem ist neben der Brücke eine neue Sitzbank vorgesehen.

 

20/07 2011

Weg nach Mösbach

Die neue Holzbrücke über den Fautenbach ist bereits begehbar.

Das Arbeitsteam hat heute den Wanderweg im Gewann "Bürgelsweier" in Richtung Mösbach weitgehend fertiggestellt. Das vom Städtischen Bauhof gelieferte Material wurde auf dem Weg verteilt, und mit der Rüttelplatte befestigt. Der Weg ist somit bis zur Gemarkungsgrenze am Fautenbach fertig.

Auch das im Vereinskeller vormontierte Brückenelement liegt bereits an Ort und Stelle (siehe Bild). Die hölzerenen Schwellen müssen noch genau am vorhandenen Felsen angepasst werden, dann kann man die Brücke an den Widerlagern festschrauben. Sie bietet dann neben dem Felsen, der ebenfalls den Fautenbach überspannt, einen zweiten, barrierefreien Übergang, z.B. für Radfahrer oder Spaziergänger mit Kinderwagen.

 

Auch die letzte noch ausstehende Arbeit am Schulprojekt "Kletterwand" ist heute erledigt worden. Eine Sitzbank, die für die Bauarbeiten im Weg war, und entfernt werden musste, steht wieder an ihrem alten Platz.

 

12/07 2011

Kreuz aufgestellt

Heute nachmittag wurde das große "Kreuz der Versöhnung" nun an seinem Bestimmungsort aufgestellt.

Die Leute vom Arbeitsteam hatten das Kreuz per Unimog-Kran auf den Traktoranhänger gehoben und hochkant befestigt. So konnte es gefahrlos in den Rebbergweg transportiert werden. Ein Autokran der Firma Berger aus Wagshurst musste sich dann ebenfalls die schmale Straße bis zum Wasserreservoir hocharbeiten. Der Autokran nahm das Kreuz an den Haken, und hievte es vorsichtig auf die Metallhalterung.

Diese Halterung war schon Tage zuvor von Manfred Bruhn in die goßen Bohrlöcher am Felden einbetoniert worden. Nun galt es noch, das Kreuz genau senkrecht auszurichten, und an der Halterung festzuschrauben. Glücklicherweise konnten die Arbeiten gerade noch rechtzeitig vor einem aufziehenden Gewitter abgeschlossen werden.

 

Am Donnerstag, den 14. 07. findet dann ab 18 Uhr die feierliche Einweihung dieses Kreuzes durch Frau Pastorin Krabbe und Herrn Pfarrer Fallert statt.

 

24/06 2011

Kletterwand steht

Die Antoniusschule Oberachern ist um eine weitere Attraktion reicher: die Kletterwand, das jüngste Gemeinschaftsprojekt von Schule und HVO steht!

Bereits am Mittwochabend waren die HVO-Mannen aktiv: mit vereinten Kräften wurden die drei großen und schweren Elemente der Kletterwand aus dem Vereinskeller herausgeschafft, und kurzfristig nebenan im ehemaligen Feuerwehrgerätehaus zwischengelagert. In der inzwischen leerstehenden Feuerwehrgarage ist viel mehr Platz, und sie ist wesentlich einfacher zugänglich. Dort konnten auch gleich die 1,5 m langen Metallfüße an die Kletterwand-Teile montiert werden.

 

Heute ging  es nun ans Aufstellen vor Ort. Um die schweren Elemente in die Waagrechte zu bringen, half Albert Müller mit seinem Bagger aus. Die Teile wurden am oberen Ende mit einem Seil an der Baggerschaufel befestigt, hochgehoben, und mit den Metallfüßen in die Aussparungen des Fundaments hinabgelassen. Nun galt es, die Elemente genau senkrecht auszurichten, und zu fixieren. Dann wurden die Aussparungen des Fundaments mit Beton ausgegossen. Unterleghölzer und Stützstreben halten die Kletterwand nun in der richtigen Position bis der Beton ausgehärtet ist, und damit die Füße fest im Fundament verankert sind.

Der städtische Bauhof hat auch gleich den Rollkies angeliefert, der dann von Hand in der großflächigen Grube verteilt wurde. Er sorgt für einen weichen Untergrund rund um die Kletterwand.

 

Bei diesem insgesamt achten Gemeinschaftsprojekt von Schule und Verein haben natürlich auch die Schüler ihren Beitrag geleistet. So haben sie z.B. im Werkunterricht unter Anleitung von ihrem Lehrer, Herrn Armin Kromer, die Schalungen für das Fundament gebaut. Auch heute haben die Jugendlichen tatkräftig beim Verteilen der Kiesladung mitgeholfen. Sie werden nun, da die Wand steht, noch einen letzten, wichtigen Arbeitsschritt vornehmen: Das Montieren der Haltegriffe, die zum Klettern notwendig sind.

 

11/02 2011

Generalversammlung

 

Eine rundum gelungene Jahreshauptversammlung des HVO fand heute abend im Schützenhaus Oberachern statt.

Der Beginn wurde musikalisch gestaltet von einem jugendlichen Bläserduo aus dem Nachwuchs des Musikvereins. Danach konnte der 1. Vorsitzende Bernhard Keller, ca. 80 Anwesende begrüßen, darunter Oberbürgermeister Klaus Muttach, dessen Vorgänger Reinhard Köstlin, Ex-Bürgermeister Arno Haiss, Schulrektorin Anne Waldherr, sowie verschiedene Vereinsvertreter.

Eingeladen waren auch jene Helfer, die im vergangenen Sommer das Gießen der Blumenkästen an den Brückengeländern übernommen hatten. Sie erhielten als Dank einen Gutschein für ein kostenloses Essen.

Klaus Muttach überbrachte nicht nur den Scheck über die Nutzungsgebühren des Grillplatzes, sondern verkündete auch, das der HVO nun jährlich einen Zuschuss von 5.000 Euro erhält, der zum Wohle von Oberachern zu verwenden ist. Er war sich sicher, das dieses Geld beim Verein gut angelegt ist. Muttach bewunderte und lobte die Arbeit des HVO, und nannte ihn scherzhaft den“Bauhof von Oberachern“. Auch der Hausherr, Oberschützenmeister Fred Dankwart, überbrachte seine Grußworte.

Bei der anschließenden Totenehrung würdigte Bernhard Keller die 22 im vergangenen Jahr verstorbenen Vereinsmitglieder.

 

Die Berichte des Schriftführers, des Arbeitsteams, der Arbeitsgruppe „Dorfgeschichte“ und der Trachtengruppe lagen bereits schriftlich auf den Tischen aus, und konnten deshalb kurz gefasst werden. Der Kassenbericht zeugte dann von gesunden Vereinsfinanzen. Bei rund 50.000 Euro Umsatz konnten 6.300 Euro Überschuss erzielt werden. Der Mitgliederbestand beträgt 705 Personen. Die Kassenprüfer Armin von Heyl und Alise Huber konnten dem Schatzmeister Stefan Kininger wieder eine vorbildliche Kassenführung bescheinigen. Danach wurde er, zusammen mit der übrigen Vorstandschaft einstimmig entlastet.

Die anschließen Neuwahlen brachten keinerlei Veränderungen: 1. Vorsitzender bleibt Bernhard Keller, das Schatzmeisteramt hat weiterhin Stefan Kininger inne, als Kassenprüfer fungieren wieder Herr von Heyl und Frau Huber. Auch die Beisitzer Manfred Bruhn, Karl Früh, Alfred Gaiser, Günter Rosenbaum und Siegfried Wolf bleiben der Vorstandschaft erhalten.

Eine Vorschau des Vereinsvorsitzenden auf die Saison 2011 ließ wieder ein interessantes und umfangreiches Programm erkennen. Neben den festen Bestandteilen im Jahreslauf, wie Aprischerz, Maibaum, Vatertagshock oder Oberacherner Advent, wurden auch einige Besonderheiten genannt. So ist auf dem Bienenbuckel die Aufstellung eines 7 Meter hohen Holzkreuzes, dem sogenannten „Kreuz der Versöhnung“ geplant. Das Kooperationsprojekt mit der Antoniusschule, eine hölzerne Kletterwand, ist bereits in Arbeit. Im Rahmen der Ortskernsanierung von Oberachern soll ein Teil des Kirchplatzes umgestaltet werden. Geplant ist auch der Ausbau eines Wanderweges durch das Gewann „Bürgelsweier“ mit Brückenschlag über den Fautenbach. Schließlich steht im September wieder ein Vereinsausflug an.

 

Unter dem Tagesordnungspunkt Ehrungen konnten 22 Mitglieder für 50jährige Vereinszugehörigkeit ausgezeichnet werden. Eine besondere Ehrung erhielt Richard Busam, der das Amt des 2. Vorsitzenden seit 10 Jahren inne hat. Außerdem wurden für ihren besonderen Arbeitseifer geehrt: Herbert Vogt (380 Arbeitsstunden in 2010), August Schnurr (200 Stunden) und Günter Rosenbaum (180 Stunden).

 

Der „Reiseleiter“ des HVO, Christian Baumann, stellte zum Schluss das Programm des dreitägigen Jahresausfluges im Allgäu vor. Neben Besichtigungen in Augsburg ist ein Besuch in Berchtesgaden und wahlweise auf dem Obersalzberg oder am Königssee, sowie eine Schifffahrt auf dem Chiemsee mit Besichtigung von Schloss Herrenchiemsee vorgesehen.

 

Nach der Versammlung sorgten die vier „Friedhofsschnallen“ aus Önsbach für so manchen Lacherfolg durch ihre derben und treffenden Witze, vorgetragen in humorvollem Sprechgesang mit Orgelunterstützung.

 

Alle geehrten Vereinsmitglieder zusammen mit dem Vorsizenden Bernhard Keller

Rückblicke auf 2010

 

 

22/12 2010

Christbaum

Nun hatte Petrus doch noch ein Einsehen: Regen und mildere Temperaturen rafften die Schneemassen dahin. So war es endlich möglich, mit einem LKW samt Hebebühne - einem sog. Hubsteiger, den Bienenbuckel zu erklimmen.

Mit Hilfe des Hubsteigers konnten die HVO-Mannen die Lichterkette an dem Christbaum montieren, den sie bereits vor vier Wochen am Bienenbuckel aufgestellt hatten. Schnee und Eis auf dem Zufahrtsweg hatten bisher den Einsatz des Fahrzeuges verhindert.

 

Doch nun, rechtzeitig zum Weihnachstfest erstrahlt der 12 Meter hohe Christbaum über Oberachern im Lichterglanz. Vielen Dank an alle, die dies ermöglicht haben: den Helfern vom Arbeitsteam, Matthias Rösch, der den Hubsteiger organisierte, Hubert Schmidt für die elektrischen Installationsarbeiten.

 

28/11 2010

Oberacherner Advent

Ein eingspieltes Moderatorenteam beim "Oberacherner Advent: Irene Merkel und Klaus Huber

Heute, am 1. Adventssontag des Jahres, hatte der HVO wieder zum "Oberacherner Advent" in die Aula der Antoniusschule eingeladen. Die Veranstaltung zur Einstimmung in die Advents- und Weihnachtszeit, die bereits zum 17. mal stattfand, war wiederum sehr gut besucht: ca. 150 Gäste hatten sich in die stimmungsvoll geschmückte Aula gedrängt, als Vereinschef Bernhard Keller Punkt 17 Uhr den "Advent" eröffnete.

 

Der oberacherner Autor und Dichter Klaus Huber, sowie die SWR-Moderatorin Irene Merkel verstanden es, mit, lustigen und nachdenklichen Geschichten  zur Advents- und Weihnachtszeit eine besinnliche Atmosphäre zu schaffen.

Für die passende musikalische Umrahmung sorgten dabei: Elke Kraus an der Zither, Stefanie und Franz Lamm mit Gesang und Akordeon, das Geschwistertrio Hermann, der Schulchor der Antoniusschule, sowie Jungmusiker der "Harmonie Oberachern.

Zum Schluß des 90-minütignen Programms bedankte sich Stefan Kininger vom HVO bei allen Akteuren und verteilte als Anerkennung kleine Geschenke.

 

Im Anschluss bot der Förderverein der Antoniusschule wieder seinen beliebten "Kerzenscheinhock" an. Dabei wurden unter anderem Glühwein, Kuchen und Weihnachtsgebäck angeboten. Den Erlös wird der Förderverein für seine Arbeit verwenden.

 

19/07 2010

Heimatfest

OB Klaus Muttach und Thomas Springmann beim Sägen neben dem HVO-Stand

Am vergangenen Wochenende drehte sich für viele Oberacherner und auch für die Aktiven des HVO alles um das 5. Altoberacherner Heimatfest, bei dem alle örtlichen Vereine, sowie Schule und Kindergarten mitwirkten.

Am Freitag und Samstagvormittag war der neue, von Günter Schmid gebaute Feststand auf dem Kirchplatz aufgestellt worden. Bis dann alle Geräte eingebaut und angeschlossen, und alles notwendige für den Festbetrieb besorgt war, gab es für die freiwilligen Helfer viel zu tun. Die Frauen sorgten mit dem Ausschmücken des Standes für das richtige Ambiente.

 

Samstagnachmittag um 17 Uhr ging dann das Fest los. Der umtriebige Finanzminister unseres Landes musste sein Kommen kurzfristig absagen. An seiner Stelle besorgte Oberbürgermeister Klaus Muttach den Fassanstich. Anschließend durfte er sich auch ins "Goldene Buch" von Oberachern eintragen. Zusammen mit Thomas Springmann, dem Sprecher der Vereine, hatte er dann das "Vergnügen", mit der Sachsensäge eine Scheibe vom alten Maibaum abzusägen. Leider wurde dieses Angebot des HVO - Sägen zugunsten der Pflege des neuen Maibaumes - zu wenig angenommen.

Trotzdem konnte man mit dem Verlauf des Festes zufrieden sein. Bei bestem Sommerwetter war die Veranstaltung an beiden Tagen sehr gut besucht. Mit mehr als 20 Helferinnen und  Helfern, verteilt auf drei Schichten, wurde der Festbetrieb beim HVO bewältigt. Am Sonntagabend war das Speisenangebot (Kassler mit Beilagen oder Wurstsalat) ausverkauft, und auch der Getränkeumsatz stimmte zufrieden. 

Am Montagmorgen waren dann die Rentner des Arbeitsteams wieder gefordert. Es galt, den Feststand, und das ganze "Drumherum" wieder abzubauen, wegzutransportieren und einzulagern für das nächste Fest im Jahr 2012.

 

16/06 2010

Waage aufgebaut

Das Arbeitsteam beim Aufbau der Waage
Gruppenbild mit dem fertigen Instrument

Pünktlich zum Schulfest der Antoniusschule Oberachern am kommenden Samstag wurde heute die historische Dezimalwaage als Kernstück des siebten Gemeinschaftsprojektes zwischen HVO und Schule aufgestellt. Als witterunsgeschützer Standort hat man das große Vordach vor der neuen Turnhalle ausgesucht.

Zunächst galt es, den selbstgebauten Holzrahmen für das Wiegeinstrument auf dem Boden mit Unterleghölzern genau waagrecht auszurichten. Danach wurden die Metallteile Stück für Stück eingebaut.

 

Die historische Waage hat schon eine bewegte Geschichte hinter sich: erbaut vor nahezu 100 Jahren in der Maschinenfabrik "Butz & Leitz" in Mannheim, diente sie zunächst in der Firma Vogt Herzberg & Co. ("Fichtennadelfabrik)" in der Oberacherner Holzstraße zum Wiegen und Dosieren der Zutaten.

In den späten 50er Jahren wurde sie an die Schnaps- und Likörfabrik "Lingenfelser" in der Benz-Meisel-Straße verkauft. Auch dort tat sie ihren Dienst, wenn es galt, das Gewicht des produzierten Alkohols oder der angelieferten Rohwaren zu bestimmen. Nach dem Ende der Likörfabrik verblieb die Waage im Keller des Gebäudes. Vom heutigen Besitzer, Bruno Dörsam, wurde das gute Stück dann dankenswerter Weise dem HVO zur Verfügung gestellt.

Das Arbeitsteam hat das Instrument dann ausgebaut, zerlegt, gereinigt und zum Verzinken weggebracht. Abgenutzte Teile wurden ergänzt, Schrauben und Nieten erneuert und die Waage in mühevoller Arbeit wieder zusammengebaut. Richard Weber hatte sich dieser schwierigen Aufgabe angenommen. Insgesamt sind vom HVO etwa 150 ehrenamtliche Arbeitsstunden investiert worden.

 

Im Rahmen des Schulfestes wird die Dezimalwaage nun offiziell an die Schule übergeben, verbunden mit einem kleinen Quiz. Dabei werden Frau Rektorin Waldherr, die Lehrerin Frau Grollmann, Herr Vogt und Herr Keller vom HVO gemeinsam gewogen.

Diejenige Schulklasse die mit ihrer Schätzung dem tatsächlichen Gesamtgewicht am nähesten kommt, erhält vom HVO einen Zuschuss von 50 Euro in die Klassenkasse.

 

03/06 2010

Wilhelm-Müller-Weg wieder begehbar

Die Wiederanlegung des Wilhelm-Müllerweges ist seit gestern abend größtenteils abgeschlossen. Nach der Arbeitsaktion vom vergangenen Wochenende wurde vom Acherner Bauhof neuer Bergsand angeliefert. Manfred Bruhn hat diesen mit einem kleinen Bagger auf dem letzten noch fehlenden Wegstück verteilt. Die übrigen Helfer mussten den Sand dann mit Schaufel und Rechen auf die vorgesehene Wegbreite verziehen. Mit dem Rüttler wurde er festgestampft, sodaß ein sauberer, tragfähiger Belag entstand. Der Wilhelm-Müller-Weg ist nun wieder auf der ganzen Länge begehbar.

 

Am Beginn des Weges beim Neubaugebiet "Friedrichshöhe" wurde außerdem ein kleiner Platz angelegt und darauf eine Sitzbank aufgestellt. Auf dem Platz sitzt auch ein großer Granitstein, an dem noch eine Gedenktafel für das ehemalige Sanatorium "Friedrichshöhe" angebracht wird. Bereits im vergangenen Winter wurde nebendran von Vereinsmitglied Matthias Rösch im Rahmen der jährlichen HVO-Baumpflanzaktion ein schöner Baum gesetzt.

 

Das (fast) komplette Arbeitsteam des HVO noch der Fertigstellung des Wilhlm-Müller-Weges

13/05 2010

"Stürmisches Wetter" beim Vatertags-Hock

"Stormy Weather" in Aktion

Der "Wonnemonat" Mai war bisher wettermäßig leider alles andere als wonnig. Auch das Vatertags-Grillfest, das der HVO wie jedes Jahr an Christi Himmelfahrt zusammen mit dem Kameradschaftsbund veranstaltet, war durch nasskaltes Schauerwetter belastet.
Trotzdem war auf die Oberacherner Verlass. Dank der trockenen Sitzplätze in der Festhalle beim Bahnhof kamen zahlreiche Gäste zum Mittagessen vorbei. Sie wurden mit gegrillten Steaks und Würsten mit Brötchen, Kartoffelsalat oder Pommes und einem reichhaltigen Getränkeangebot verköstigt. Am Nachmittag wurden Kaffee und Kuchen verkauft. Die Festhalle war den Umständen entsprechend gut besetzt.
Dann kam der "Haupt-Act" des Festes, ein Livekonzert der regional bekannten und erfolgreichen Gruppe "Stormy Weather". Die fünf Musiker hatten schon beim letzten Fest für volles Haus, Stimmung und Umsatz gesorgt. So kam es auch diesmal: als die Akteure gegen 18 Uhr zum ersten Mal in die Saiten griffen, war die Halle proppenvoll. Durch ihrem mitreißenden Rock n´ Roll - Sound der 50er und 60er Jahre hatte die Band das Publikum schnell für sich begeistert. Bei den allseits bekannten Stücken wurde mitgesungen, getanzt, kräftig applaudiert. Als gegen später dann Rockklassiker aus den Siebzigern angestimmt wurden erreichte die Stimmung den Siedepunkt. Während "Stormy Weather" nach über vier Stunden und mehreren Zugaben die Bühne verließen, konnten die gastgebenden Vereine ein positives Fazit des Vatertags-Grillfestes 2010 ziehen.
Der komplette Essensvorrat war ausverkauft, und auch der Getränkeumsatz stimmte sehr erfreulich. Das Fest soll auch im nächsten Jahr stattfinden, natürlich wieder mit "stürmischem Wetter".

 

27/02 2010

Generalversammlung

Der Einladung zur diesjährigen Generalversammlung des HVO waren etwa 50 Mitglieder in das Schützenhaus Oberachern gefolgt. Ebenfalls erschienen waren Oberbürgermeister Klaus Muttach, Ex-Bürgermeister Arno Haiss, Vertreter der Antoniusschule und des Partnervereins Kameradschaftsbund.
Nach der musikalischen Begrüssung durch zwei Nachwuchsmusiker der "Harmonie Oberachern" kam zuerst die Totenehrung. Der Vorsitzende Bernhard Keller verlas die Namen der 17 in 2009 verstorbenen Vereinsmitglieder.
Danach waren die Tätigkeitsberichte dran. Da man diese schon als Tischvorlage an die Versammlung verteilt hatte, konnte der Punkt rasch abgehandelt werden. Schriftführer Reiner Vogt verlas lediglich die wichtigsten Ereignisse in Stichworten: Ehrenamtspreis "Echt Gut", Eröffnung "Baumallee entlang der Acher", Vatertagsfest, Schulprojekt, Vereinsausflug nach München, und natürlich die Renovierung des "Müller-Franze Hies´l" in den Oberacherner Reben. Insgesamt wurden vom Arbeitsteam 1549 registrierte Arbeitsstunden geleistet. Der gesamt Mitgliederstand lag zum 31.12.209 bei 715 (+14).
Für die Arbeitsgruppe "Dorfgeschichte" hatte Reiner Vogt 2009 einen umfangreichen Aufsatz über den Übergang der Landvogtei Ortenau von Vorderösterreich an Baden veröffentlicht. Außerdem wurde in Zusammenarbeit mit Theo Blaich begonnen, die Oberacherner Gewanne und Flurnamen zu erforschen.
Die Trachtengruppe war in 2009 an 13 Terminen aktiv, so Z.B.: Jahreshauptversammlung der BHV (Bund Heimat und Volksleben), Fronleichnamsprozession, Antoniuswallfahrt, Schwarzwald-Erlebnistag in Rust mit Umzug, Erntedank- und Weinfest in Sasbachwalden.

Beim Kassenbericht war zu hören, daß der Kassenstand - bedingt durch einige Investitionen, die bereits aus dem Jahr 2010 vorgezogen wurden - leicht zurückgegangen war. OB Klaus Muttach leitete nach den Berichten die Entlastung der Gesamtvorstandschaft, die von der Versammlung einstimmig erteilt wurde.
Eine Wahlkommission unter der Leitung von Arno Haiss leitete die fälligen Neuwahlen. Dabei wurden der zweite Vorsitzende Richard Busam, der Schriftführer Reiner Vogt, und einige Beisitzer einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.

Einen breiten Raum nahmen die Ehrungen ein. In erster Linie wurde Herbert Vogt für 50 Jahre Mitgliedschaft im Arbeitsteam geehrt. Er erhielt ebenso einen Preis für die meisten im vergangenen Jahr geleisteten Arbeitsstunden. In dieser Wertung folgten auf den Plätzen August Schnurr, Richard Busam, Günter Rosenbaum und Richard Weber. Luzia Spinner wurde für 20 Jahre aktive Mitgliedschaft und vielfältige aussergewöhliche Leistungen die große Vereinsehrennadel überreicht. Ebenso wurden weitere verdiente Vereinsangehörige mit Preisen geehrt. Für 50 Jahre passive Vereinsmitgliedschaft konnten sich Günter Bohnert und Bernhard Tisch über eine Auszeichnug freuen.

In seinem Ausblick auf das Jahr 2010 nannte der Vorsitzende als Schwerpunkte die Sanierung des Dichmüllerweges, die Wiederanlegung des Verbindungsweges vom Dichmüllerweg zum Neubaugebiet "Friedrichshöfe", Renovierung der Benzhütte, Pflege der Waldwege, Neubau eines Standes für das Oberacherner Heimatfest. Die gewohnten jährlichen Aktivitäten stelle er auch für heuer in Aussicht, wie z.B.: Aprilscherz, Maibaum, Blumenpflanzaktion, Vatertagsfest (wieder mit "Stormy Weather"),  Erlebnistag Wandern, Oberacherner Advent, usw...
Den HVO-Aktiven wird auch 2010 nicht langweilig werden.

 

Im Anschluss an die Versammlung konnten Interessierte eine Diaschau vom Oberacherner Heimtfest 1989 (mit großem historischem Festumzug) verfolgen.

 

Klaus Muttach und Bernhard Keller gratulieren Herbet Vogt zum 50jährigen Vereinsjubiläum

Rückblicke auf 2009

 

 

29/11 2009

Oberacherner Advent

Buchautor und Gedichteschreiber Klaus Huber sowie SWR-Moderatorin Irene Merkel

Schon eine lange Tradition hat der "Oberacherner Advent" als besinnliche Einstimmung auf die Advents- und Weihnachtszeit, der heute bereits zum 16. mal in der Aula der Antoniusschule stattfand. Er wurde wie immer vom HVO, und insbesondere von Klaus Huber, organisiert.

Der Vereinsvorsitzende Bernhard Keller konnte zu Beginn etwa 140 Besucher aus Oberachern und Umgebung in der voll besetzten Aula begrüßen.

In einem 90-minütigen Programm folgten dann besinnliche Geschichten zur Weihnachtszeit, vorgetragen von Klaus Huber und Irene Merkel vom Südwestfunk. Dazu gab es Musik und Gesangsbeiträge unter anderem vom Grundschulchor, von Jungmusikern der Harmonie Oberachern, dem Gesangs Ensemble "Bäuerle-Strack", Franz und Stefanie Lamm, sowie Elke Kraus an der Zither.

Anschließend lud der Förderverein der Antoniusschule mit der Vorsitzenden Sabine Wild zum "Kerzenscheinhock" ein. Es wurden Glühwein und heißen Orangensaft, sowie Kuchen und Gebäck verkauft.

Ein historischer Bildband des Heimatortes, sowie die Oberacherner Weihnachtskarten, gestaltet von Bruno Dörsam mit einem Gedicht von Klaus Huber, standen ebenfalls zum Verkauf.

Der Erlös der Veranstaltung kam dem Förderverein der Antonius-Schule zu Gute.

 

Das Geheimnis ist gelüftet

Das vom HVO installierte ca. 2 m lange Kanalrohr an der Ecke vor der Aussichtsplattform hat nun seine Bestimmung erfahren und das Geheimnis ist gelüftet: Der Anfang dieser Woche installierte Weihnachtsbaum soll ab dem kommenden Sonntag - 1. Advent - im Lichterglanz erstrahlen. Die imposanten Daten: die Kanzleramts-Tanne in Berlin hat eine Höhe von 15,2 m, die auf dem Spandauer Weihnachtsmarkt 16,3 m und der jetzt aufgestellte Weihnachtsbaum auf dem Bienenbuckel hat die stolze Höhe von 18,81 m.

Der Baum wird aufgerichtet. Ohne technische Hilfe durch ein Kranfahrzeug nicht möglich.
Der Baum wird in die vorgesehene Röhre zur Fixierung abgelassen.
Eine zusätzliche Belastung war der ernorm starke Wind gestern Nachmittag und Abend.
Die glücklichen und zufriedenen Mannen der Arbeitsgruppe des HVO nach gelungenem Werk!

11/10 2009

Erlebnistag Wandern

Auf der Bühne der alten Turnhalle: Jürgen Schmitdt, Vorsitzender des Turnvereins begrüßt die zahlreichen Wanderer. Die Jugendkapelle Achertal wartet auf ihren Einsatz.

Der „Erlebnistag Wandern“, eine Gemeinschaftsaktion von HVO und Turnverein Oberachern,  fand heute zum dritten Mal statt.

Unter dem Motto “Auf Schusters Rappen die Geschichte der Heimat kennen lernen“ waren Wanderfreunde aus nah und fern eingeladen, eine der beiden ausgeschilderten Wanderstrecken (10 oder 16 km Länge) unter die Schuhsohlen zu nehmen. Beide Strecken führten durch die Oberacherner Reben, nach Kappelrodeck, Richtung Mösbach und durch die Streuobstwiesen wieder zurück nach Oberachern. Die große Runde führte die Wanderer zusätzlich nach Waldulm und durch die Wälder des Ulmhart hinauf zum sagenumwobenen Kutzenstein. Beide Strecken führten am frisch renovierten „Müller Franze Hies´l“ vorbei, welches zur Rast einlud. Dort gab es auch einen Stand der Oberacherner Bauern, die verschiedene, heimische Produkte anboten.

Jeder Teilnehmer erhielt zu Beginn ein Faltblatt mit geschichtlichen Hintergründen zu den markanten Punkten entlang des Weges.

Bei Start und Ziel, in der alten Turnhalle Oberachern wartete ein reichhaltiges Speisen- und Getränkeangebot auf die rückkehrenden Wanderer. Für die Kinder wurde eine Bastelecke angeboten. Außerdem gab es einen Kinderquiz, bei dem entlang der kleinen Wanderstecke verschiedene Fragen rund um Oberachern zu beantworten waren.

 

Der Veranstaltung war glücklicherweise trockenes Wetter beschert. Wohl auch deshalb hatte sich die erfreuliche Anzahl von ca. 230 Teilnehmer angemeldet. Auch der Zuspruch bei der Bewirtung in der alten Turnhalle war recht gut. Zur Unterhaltung spielten dort die Jungmusiker der Jugendkapelle Achertal auf.

 

Wie in den vergangenen Jahren wurden auch diesmal die teilnehmerstärksten Gruppen oder Vereine mit einem Preis belohnt. Es waren dies (neben dem Mitveranstalter Turnverein) die Gruppe „Mühlbachstraße“ vor dem Gesangsversein und der Narrenzunft.

 

23/09 2009

Einweihung

Mit einem Fassanstich durch OB Klaus Muttach wurde das Helferfest am Müller Franze Hies´l eröffnet

„Hoch Her“ ging es heute Abend an dem sonst eher ruhigen Fleckchen beim „Müller Franze Hies´l“ in den Oberacherner Reben.

Der HVO-Vorsitzende Bernhard Keller, hatte zu einem Helferfest eingeladen, bei dem das frisch renovierte „Hies´l“ offiziell eingeweiht wurde. Eingeladen wurden neben dem Arbeitsteam auch alle anderen ehrenamtlichen Helfer und Materialspender von Privat oder aus der Geschäftswelt, sowie alle, die in irgendeiner Form an den Renovierungsarbeiten beteiligt waren. So hatten sich rund 35 Personen am Rebbergweg 5, der offiziellen Adresse des „Hies´l“ eingefunden. Auch das Stadtoberhaupt, OB Klaus Muttach, nahm die Einladung gerne an. Helfer des Arbeitsteams hatten bereits Tische und Bänke bereitgestellt, Speisen und Getränke herangefahren und einen großen Grill angeheizt.

 

Bernhard Keller bedankte sich in einer kurzen Ansprache namentlich bei allen ehrenamtlichen Handwerkern, Helfern und Sachspendern, die zum Gelingen der Renovierung beigetragen hatten. Er freute sich, das aus der halbverfallenen Ruine wieder eine attraktive Anlaufstelle für Wanderer, Spaziergänger und Jogger  entstanden war. Es folgte eine  symbolische Schlüsselübergabe an Klaus Muttach. Damit war das wichtigste Projekt des HVO in diesem Jahr abgeschlossen.

Mit einem gelungenen Fassanstich durch OB Muttach wurde das Helferfest eröffnet. Die Gäste konnten sich Köstlichkeiten vom Grill, sowie frisches Fassbier und andere Getränke schmecken lassen. Die Kosten für den Verzehr wurden durch die Stadtkasse Achern übernommen.

 

14/09 2009

Vereinsausflug

Blick von der Kirche "alter Peter" auf Frauenkirche und Rathaus
Die HVO-Ausflügler auf dem Isarfloß

Ein wunderschönes Wochenende in der bayrischen Landeshauptstadt München erlebten etwa 50 Mitglieder des HVO beim diesjährigen Vereinsausflug.

Am Samstagmorgen ging die Reise per Bus bereits um 5.30 Uhr los. Unterwegs wurde - wie üblich - eine Frühstückspause eingelegt, bei der die Reisegesellschaft mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen von Lucia Spinner verköstigt wurde. Ihr Mann, Wilfried Spinner, stellte sich wieder als Bus-Chauffeur zur Verfügung. Auch der bewährte Reiseleiter Christian Baumann (ebenso wie Herr Spinner HVO-Mitglied) war wieder mit an Bord.

Während der Fahrt berichtete Christian Baumann ausführlich über die Geschichte der Stadt München. Gleich nach der Ankunft gab es zunächst eine interessante Stadtrundfahrt, bei der z.B. das Schloß Nymphenburg, das Olympiagelände, die alte Pinakothek und viele weitere imposante Bauwerke in Münchens Prachtstraßen zu bewundern waren. Zum Mittagessen ging es in das weltberühmte "Hofbräuhaus". Der Nachmittag stand dann zur freien Verfügung, um die Münchner Innenstadt auf eigene Faust erkunden zu können. Danach ging es per Bus zur Übernachtung in das noble "Holiday Inn" nach Unterhaching.

Am Sonntag stand der Höhepunkt der Reise auf dem Programm, eine urige Floßfahrt auf der Isar. Nach einer kurzen Busfahrt war Wolfratshausen, der Startort der Isarfloße erreicht. Das für den HVO reserviert Floß lag schon bereit.

Etwa 7,5 Stunden (incl. Pausen) dauerte die Fahrt auf der Isar zurück nach München. Eine originelle bayrische Musikkapelle - "die drei Kritischen" - sorgte währenddessen für zünftige Unterhaltung. Für das leibliche Wohl gab es Weißwürste, Leberkäs, Semmeln und Brezeln, Kartoffel- und Krautsalat und natürlich reichlich Bier vom Holzfass an Bord.

So konnte die HVO-Reisegruppe bei bester Stimmung die Fahrt durch traumhafte Auenlandschaften und das bayrische Alpenvorland genießen. Erfahrene Flößer steuerten das Floß derweil sicher ins Ziel. Auch das Wetter - sonnig, trocken und angenehm temperiert - passte dazu.

Nach der Ausschiffung in München-Thalkirchen konnte gegen 17 Uhr die Heimreise angetreten werden.

 

23/06 2009

Schilder montiert

Die Klasse 6b mit ihrem Lehrer sowie Vertreter von Schule, Schul-Förderverein und HVO - Foto Michaela Gabriel

Heute morgen machte sich die Klasse 6b der Antoniusschule unter der Leitung ihres Lehrers Erich Laber daran, die Schilder am Weltwegweiser zu montieren und genau auszurichten.

Nach dieser Arbeit war ein Fototermin angesetzt. Dazu

versammelten sich Vertreter der Schule und des HVO um die neue Attraktion, um sie offiziell vorzustellen. Der HVO, die Schüler mit ihrem Klassenlehrer, und verschiedene Firmen hatten dafür zusammengewirkt. 17 Ziele in aller Welt werden jetzt von Oberachern aus angepeilt.

„Ich wünsche euch, dass ihr später diese Städte einmal selbst besuchen könnt“, sagte HVO-Vorsitzender Bernhard Keller zu den Schülern, die die Ziele ausgesucht hatten. Es habe erneut Spaß gemacht, zusammen mit der Antoniusschule ein gemeinsames Projekt zu erarbeiten. Weitere Helfer seien Peter Hils, Klaus Hoppe, Markus Tisch, Klaus Schmidt und Alois Seifermann gewesen.

„Ihr habt reizvolle Städte ausgesucht“, sagte Anne Waldherr und lobte das Engagement der Schüler. Das Projekt habe sehr gut in den Fächerverbund „Welt, Zeit, Gesellschaft“ gepasst. Sie wünschte sich noch eine deutsche Stadt auf dem Wegweiser und das könnte tatsächlich noch realisiert werden, war zu hören.

 

22/05 2009

Voller Erfolg

Die restlos gefüllte Festhalle
Der Grillmeister am Haxengrill
"Stormy Weather" in Aktion

Das traditionelle Vatertags-Grillfest, das der HVO wieder zusammen mit dem Kameradschaftsbund veranstaltete, wurde ein voller Erfolg.

Trotz des wechselhaften Schauerwetters strömten zur Mittagszeit zahlreiche Wanderer und Ausflügler in die "Festhalle" beim Oberacherner Bahnhof. Neben dem bewährten Essens- und Getränkeangebot wurden dieses Jahr probeweise gegrillte Haxen angeboten, die auch sehr gut angenommen wurden. Der Nachmittag wurde dann musikalisch gestaltet von dem Duo "Mighty Music" im dem Alleinunterhalter Wolfgang Zeller und seiner Partnerin.

 

Als richtiger Glücksgriff erwies sich das Engagement der regional bekannten Gruppe "Stormy Weather", die am Abend aufspielte. Mit ihrem Rock´n´Roll - Sound der 50er und 60er Jahre konnte sie das Publikum begeistern. Die Halle füllte sich bis auf den letzten Platz, es herrschte eine ausgelassene Stimmung. Dies machte sich natürlich auch bei der Bewirtung bemerkbar. Es führte dazu, dass bereits am frühen Abend die ganze Speisekarte komplett ausverkauft war, obwohl nochmal Nachschub organisiert worden war. Auch der Bierabsatz war mit mehr als 500 Litern rekordverdächtig für das Vatertagsfest.

 

17/01 2009

1. Platz beim Ehrenamtspreis - echt gut

Bei der Verleihung im Neuen Schloss in Stuttgart, v. links nach rechts: Herbert Vogt, der 2. Vorsitzende Richard Busam, der 1. Vorsitzende Bernhard Keller und der Moderator des Abends Markus Brock vom SWR 3.

 

Bei einem Festakt im Neuen Schloß in Stuttgart wurden gestern abend die Gewinner des Ehrenamtspreises "Echt gut - Baden Württembeg 2008" bekannt gegeben.

Der Vorsitzende des HVO, Bernhard Keller, der mit einer kleinen Delegation anwesend war, konnte aus den Händen von Ministerpräsident Günther Oettinger den ersten Preis in der Kategorie "Umwelt und nachhaltige Entwicklung" entgegennehmen.

 

Bernhard Keller und natürlich die gesamte Vorstandschaft möchten sich für die großartige Unterstützung der ganzen Raumschaft Achern bedanken - angefangen bei unserm Oberbürgermeister Klaus Muttach und natürlich ganz besonders bei allen Einwohnern Oberacherns und allen, die den Verein durch ihre Abstimmung unterstützt haben.

"Es freut uns außerordentlich ...dass unsere Arbeit anerkannt wird, und wir versprechen, uns auch 2009 wieder voll in den ehrenamtlichen Dienst von Oberachen zu stellen" so der glückliche Vorsitzende.

Er war übrigens auch vom Projekt "Kinder in Not" einer anderen Preisträgerin so beeindruckt, daß er ihr spontan 500 Euro von seinem Preisgeld spendete. Die restlichen 2000 Euro sollen vollständig in die Projekte des HVO einfließen, und kommen so der Heimatgemeinde Oberachern zu Gute.



Rückblicke 2008

 

 

30/11 2008

"Oberacherner Advent"

Bereits zum 15. Mal fand heute in der Aula der Antoniusschule der "Oberacherner Advent" statt, eine besinnlich Einstimmung auf die Advents- und Weihnachtszeit. Er wurde wie immer vom HVO, und insbesondere von Klaus Huber, organisiert.

Der Vereinsvorsitzende Bernhard Keller konnte etwa 130 Besucher aus Oberachern und Umgebung in der voll besetzten Aula begrüßen. In einem einstündigen Programm folgten dann besinnliche Geschichten zur Weihnachtszeit, vorgetragen von Klaus Huber und Irene Merkel vom Südwestfunk. Dazu gab es Musik und Gesangsbeiträge unter anderem vom Grundschulchor unter der Leitung von Herrn Rummel und von Jungmusikern der Harmonie Oberachern. Neu mit dabei war diesmal die Zitherspielerin Elke Kraus aus Bühl.

Der Förderverein der Antoniusschule mit der Vorsitzenden Sabine Wild verkaufte Glühwein und heißen Orangensaft, sowie Kuchen und Gebäck.

Ein Kalender mit selbstgemalten Bildern von Grundschülern, sowie die Oberacherner Weihnachtskarte, gestaltet von Bruno Dörsam und einem Gedicht von Klaus Huber, standen ebenfalls zum Verkauf.

Der Erlös der Veranstaltung kam dem Förderverein der Antonius-Schule zugute.

 

02/11 2008

Gedenkstein eingeweiht

Pfarrer Matthias Fallert bei der Weihe des neuen Gedenksteines

Heute wurde in einer kleinen Feierstunde der neue Gedenkstein am Dachsbuckel eingeweiht. Der Stein erinnert an die verstorbenen HVO-Mitglieder, die sich durch ehrenamtliche Arbeit für die Allgemeinheit eingesetzt haben.

Nach dem Sonntagsgottesdienst versammelten sich Vereinsmitglieder und Angehörige der Verstorbenen zusammen mit dem Pfarrer und dem Oberbürgermeister beim Dachsbuckel. Anwesend waren außerdem der ehemalige OB Reinhard Köstlin und der zweite Bürgermeister Arno Haiss.

Der HVO-Vorsitzende Bernhard Keller begrüßte die Anwesenden. Er erinnerte in seiner Rede an den Zweck des Gedenksteines, der aus Anlass des 80jährigen Vereinsjubiläums augestellt wurde. Zu Ehren der Toten legte er ein passendes Waldgesteck nieder. Dann bedankte er sich bei allen, die zur Realisierung dieses Projekts beigetragen haben (Natursteine Falk, Baumschule Rösch, Klaus Huber, HVO-Arbeitsteam ...) 

Für Pfarrer Matthias Fallert war der Allerseelentag eine gute Gelegenheit, einen Gedenkstein einzuweihen, der an verstorbene Vereinskameraden und Freunde erinnern soll. Gedenksteine seien schon sehr früh von Menschen eingesetzt worden, um die Erinnerung an Wichtiges wach zu halten.

Nach der Weihe des Steines gratulierte Oberbürgermeister Klaus Muttach dem HVO zu diesem gelungenen Werk und dankte für all die Arbeit, die der Verein schon geleistet hat. Die Toten, deren Namen den Gedenkstein zieren, verdienten dafür Achtung und Respekt. Er ermutigte, deren Erbe auch in Zukunft fortzuführen zum Wohle der Heimatgemeinde.

 

15/10 2008

Umweltministerin Tanja Gönner zu Besuch in Oberachern

Umweltministerin Tanja Gönner trägt sich in das neue "Goldene Buch" von Oberachern ein.

Auf Initiative des HVO-Vorsitzenden Bernhard Keller wurde von der Stadtverwaltung Achern ein Kurzbesuch durch die baden-württembergische Umweltministerin Tanja Gönner organisiert. Die Ministerin traf am Mittwoch gegen 16.30 Uhr beim Sportplatzgelände in Oberachern ein. Dort wurde sie von Oberbürgermeister Klaus Muttach begrüßt. Mit dabei waren auch Bürgermeister Arno Haiss sowie weitere Mitglieder der Stadtverwaltung und Vereinsvertreter.

Beim Waldsee erläuterte der Umweltbeauftragte Dr. Engel die getroffenen Sanierungsmaßnahmen für den See (Schlammentfernung, Frischwasserzufuhr). Dann startete die Gruppe zu einem kurzen Spaziergang zum Wasserreservoir der Illenau, dann durch die Geburtsbaumallee entlang des "Hans-Jakob-Weges" und den Eiskellerwald Richtung Illenau und Achern.

 

Bernhard Keller, der die Ministerin ebenfalls begleitete, erläuterte die Ziele und Aufgaben des HVO auch im Hinblick auf den Umweltschutz. Bei der Geburtsbaumallee wurde Frau Gönner von einer Abordnung des Arbeitsteams und der Trachtengruppe empfangen. Der zweite Vorsitzende Richard Busam begrüßte die Umweltministerin im Namen des Vereins, dankte für ihren Besuch und überreichte als Geschenk zwei Flaschen guten Weines.

 

Die Ministerin trug sich dann ins "Goldene Buch von Oberachern" ein, welches ebenfalls von Bernhard Keller initiiert wurde und der Besuch der Ministerin zum Anlass genommen wurde, das "Goldene Buch" erstmals einzusetzen. Künftig können alle Oberacherner Vereine bei ähnlichen Gelegenheiten oder Festivitäten dieses Buch ausleihen und für weitere Einträge benutzen.

 

28/09 2008

Erlebnistag Wandern

Teilnehmer bei der Anmeldung am Start
Bernhard Keller (HVO-Vorsitzender), Josef Bross (Dirigent der Seniorenkapelle) und Jürgen Schmitt (Turnverein-Vorsitzender) beim Fassanstich

Heute fand in Oberachern der zweite "Erlebnistag Wandern" statt - eine Gemeinschaftsaktion von HVO und Turnverein.

Ziel dieser Aktion war es, Jung und Alt für die gesunde Trendsportart Wandern zu begeistern, und die Schönheit unserer Heimat näher zu bringen. Dazu wurden zwei verschiedene Wanderstrecken ausgeschildert - eine kleinere mit 9 km Länge und eine größere mit 16 km. Beide verliefen auf aussichtsreichen Wegen, durch Wald und Weinberge, möglichst abseits des Straßenverkehrs. Sie waren dennoch auch für Familien mit Kinderwagen gut zu begehen.

 

Das Wetter war für diese Veranstaltung wie geschaffen - trocken, warm und sonnig - ein wunderschöner Herbsttag.

So fanden sich morgens gegen 10 Uhr ca. 200 Wanderfreunde bei Start und Ziel neben der alten Turnhalle ein. Insgesamt 9 Vereine und Gruppen stellten dabei mehr als die Hälfte der Teilnehmer. Die drei zahlreichsten Gruppen wurden jeweils mit einem Präsent belohnt. Für die Kinder hatte die Turnerjugend ein Quizspiel und andere Aktivitäten vorbereitet.

 

Als die Wanderer am frühen Nachmittag wieder bei der Turnhalle eintrafen, konnten sie sich auf den bereitgestellten Festbänken ausruhen, und bei einem reichhaltigen Speise- und Getränkeangebot wieder stärken. Zur Unterhaltung spielte die Seniorenkapelle des Musikverein Oberachern auf.

 

20/09 2008

Vereinsausflug

Die HVO-Mitglieder auf dem "Höhepunkt" des Vereinsausfluges: dem Brockengipfel

Vom 12. bis 14. September unternahm der HVO seinen diesjährigen Vereinsausflug.

Die Organisatoren Richard Busam, Reiner Vogt und Luzia Spinner hatten zur Feier des 80. Vereinsgeburtstages ein sehr schönes und interessantes Programm zusammengestellt. Ziel waren die Städte Quedlinburg und Wernigerode im Harz am Fuße des "Brocken", dem höchsten Berg im Harz. Wilfried Spinner, der Ehemann von Luzia, stellte sich wieder als Bus-Chauffeur zur Verfügung. Der Ausflug erweckte großes Interesse und der Bus war mit 45 Teilnehmern voll besetzt.

Die Fahrt begann früh morgens um 5.00 Uhr und führte über Frankfurt - Kassel - Göttingen in Richtung Harz nach Wernigerode. Nach der Ankunft um ca. 14.00 Uhr gab es zunächst eine separate Führung für die Reisegruppe durch das Betriebswerk der Harzer Schmalspurbahn mit ihren alten Dampfloks. Möglich gemacht hat diese sehr interessante Besichtigung unser Vereinsmitglied Christian Baumann, der über gute Beziehungen zu diesem Werk verfügt.

Danach Weiterfahrt mit dem Bus ins 30 km entfernte Quedlinburg, wo die Ausflügler Quartier bezogen. Nach dem gemeinsamen Abendessen standen Ehrungen auf dem Programm. Die HVO-Aktiven erhielten als Dank und Anerkennung für ihren ehrenamtlichen Einsatz im Verein die "badische Kampfspange am Bande" überreicht. Auch die Frauen, die bei den Vereinsfesten mithelfen, wurden damit bedacht.

Vereinschef Bernhard Keller hatte keine Kosten und Mühen gescheut, um die Auszeichnungen in liebevoller Handarbeit herzustellen. Darüber hinaus erhielten die Teilnehmer als Andenken an den Ausflug eine kleine Bierflasche mit selbstgestalteten Etiketten und ein Trinkglas mit individueller Gravur.

Nach den Ehrungen präsentierte Vereinsfotograf Stefan Kininger einen schönen Diavortrag über die Aktivitäten des Arbeitsteams in den letzten zehn Jahren.

 

Am zweiten Tag gab es zunächst eine Besichtigung der Stadt Quedlinburg mit ihrem Dom und dem mittelalterlichen Stadtkern mit etwa 1200 Fachwerkhäusern.

Danach kam der Höhepunkt des Ausfluges, eine Fahrt mit der Schmalspurbahn zum Brockengipfel. Sie begann am Bahnhof in Wernigerrode und es dauerte etwa 2 Stunden, bis die 900 Höhenmeter zum Gipfel überwunden waren. Dieser Berggipfel ist an ca. 300 Tagen im Jahr in Nebel gehüllt. Der HVO hatte aber Glück, und erwischte einen Tag mit strahlendem Sonnenschein und guter Fernsicht. Allerdings war es dort oben empfindlich kalt.

Nach der Rückfahrt und dem Abendessen im "Golden Ring" in Quedlinburg unternahm man noch einen Nachtstreifzug durch Quedlinburg. Es spielten Musikbands und es waren Essensstände aufgebaut, da gerade der Tag des Denkmals gefeiert wurde.

 

Am letzten Tag ging es morges mit dem Bus nach Nordhausen zur Besichtigung der Gedenkstätte "Mittelbau Dora". In diesem ehemaligen Außenlager des Konzentrationslagers Buchenwald wurden während des zweiten Weltkrieges V1- und V2-Raketen unter Leitung von Werher v. Braun gebaut.

Die Besucher erhielten dabei eindrucksvollen Einblick in das Schicksal der damaligen Zwangsarbeiter.

 

Gegen 14. 00 Uhr wurde dann wieder die Heimreise ins Badische angetreten.

 

06/09 2008

Gedenkstein am Dachsbuckel aufgestellt

Die zwei Hälften des Gedenksteins stehen bereits, nun wird die Fläche gepflastert.

Der HVO hat heute ein weiteres wichtiges Vorhaben für 2008 realisiert. Es handelt sich dabei um einen Gedenkstein für verstorbenene Vereinsmitglieder, die sich durch ehrenamliches Engagement um die Allgemeinheit verdient gemacht haben. Dieser Stein wurde heute aufgestellt auf der kleinen Rasenfläche in der Gabelung der Straßen "zur Friedrichshöhe" und "Obere Bergstraße" im Gewann "Dachsbuckel".

Der Gedenkstein besteht aus zwei Hälften eines Granitfindlings, der in der Mitte aufgesägt wurde. Die Schnittflächen sind poliert, und tragen die Inschriften. Auf der linken Hälfte steht eine Widmung von unserem "Heimatpoeten" Klaus Huber, rechts stehen die Namen der verstorbenen Mitglieder.

Die Steinhälften stehen nebeneinander auf einer halbkreisförmigen Fläche, die mit Sandsteinpflaster belegt wurde.

Vorstandsmitglied Matthias Rösch, Inhalber der Baumschule "Rösch", hat besonders zur Realisierung dieses Projekts beigetragen. Er sorgte für den Transport des Gedenksteins und der Pflastersteine zum Dachsbuckel und hat auch die nötigen Maschinen zur Verfügung gestellt.

 

06/08 2008

Baubeginn Turnhalle

Bauleiter Karl Früh erhält zum Baubeginn eine besondere Bierflasche
Die Erdarbeiten haben begonnen

Heute war es endlich soweit: die Bauarbeiten zur Renovierung und Erweiterung der alten Turnhalle haben begonnen.

Eine Voraussetzung für die Genehmigung dieser Baumaßnahme war die eherenamtliche Mithilfe der Vereine um die Baukosten zur reduzieren (Muskelhypothek). So hat auch der HVO heute seinen Beitrag geleistet und drei Mann des Arbeitsteams für die Turnhalle abgestellt.

Zum Beginn der Arbeiten erhielt der Bauleiter Karl Früh, von Berhard Keller, dem HVO- Vorsitzenden, eine besondere Schmuck-Bierflasche mit selbstgestaltetem Etikett - natürlich gefüllt mit etwa zwei Liter Gerstensaft. Anschließend wurde die Baustelle eingerichtet, die künftige Baugrube ausgemessen, die Asphaltdecke eingesägt und mit dem Bagger teilweise entfernt. Einige der Beton- Vordächer an den Seiteneingängen fielen dem Vorschlaghammer zum Opfer.

 

 Der Rest des Arbeitsteams ging derweil den üblichen Arbeiten nach: neue Hinweisschilder wurden gesetzt, marode Sitzbanklatten ausgetauscht, sowie Sitzbänke und Wege ausgemäht.

 

20/07 2008

Kullmannweg eröffnet

Bernhard Keller bei der Schlüsselübergabe

Nachdem die HVO-Aktiven am vergangenen Mittwoch dem Kullmannweg noch den letzten Schliff gaben, stand heute die feierliche Wiedereröffnung des runderneuerten Pfades an.

Anwesend waren dabei neben OB Klaus Muttach mit Gattin auch das Arbeitsteam, eine Abordnung der Trachtengruppe, die aus Oberachern stammenden Stadträte, sowie Vertreter vom Bauhof und den Material - Spendern.

Bernhard Keller zeigte sich in seiner Ansprache erfreut darüber, daß das Projekt "Erneuerung des Kullmannweges" rechtzeitig zum 80jährigen Vereinsjubiäum fertig geworden ist, und bedankte sich bei den Mitgliedern des Arbeitsteams, welche über 300 Arbeitsstunden dafür investiert haben.

Alle vier Brücken wurden mit massiven, verzinkten Eisenträgen und 5 cm starken Kastanienbohlen neu ausgeführt.

Der Sandsteinbrunnen nebst Brunnenstock wurde speziell in Bad Peterstal angefertigt. Die Inschrift und die Erinnerungstafel weisen auf den Wiedergründer und ersten Vorsitzenden des Vereins - den 1956 verstorbenen Oberlehrer Franz Kullmann - hin.

Der gesamte Wanderweg wurde ausgehackt, neu eingesandet und mit einigen Stufen und Schwellen versehen. Alle Wasserabläufe wurden wieder instand gesetzt. Die ursprünglichen Entstehungs- kosten von 7800 Euro konnten durch Eigenarbeit , Geld- und Sachspenden auf 2950 Euro gesenkt werden.

Der Bürgermeister dankte dem HVO für die geleistete Arbeit und äußerte sich beeindruckt vom Wirken des Vereins. Er bekam dann einen symbolischen Schlüssel überreicht und gemeinsam mit Bernhard Keller wurde das Band durchschnitten.

Nach dem Abschreiten des neuen Weges gab es noch einen kleinen Umtrunk im Schützenhaus.

 

20/07 2008

Heimatfest

Luzia Spinner zeigte die alte Kunst des Strohschuhflechtens

Ein großer Erfolg für die mitwirkenden Vereine und für die ganze Gemeinde war das diesjährige "4. Alt-Oberacherner Heimatfest" am 12. und 13. Juli.  

Dabei bewirtete der HVO unter dem Namen "Ewwerachermer Vesperstub'" nicht nur die Gäste, sondern war auch sonst maßgeblich am Gelingen des Festes beteiligt.

So fungierte HVO-Schriftführer Reiner Vogt als einer der Hauptorganisatoren des Festes. HVO-Vorstandsmitglied Luzia Spinner brachte sich auch maßgeblich in das bunte Programm ein, indem sie den kleinen Bauernmarkt mitorganisierte, die drei Oberacherner und drei badischen Fahnen nähte und am Sonntag zusätzlich noch Strohschuhe flechtete. 

 

Jahr 2007

Erfolgreicher Wandertag

Großer Andrang beim Start
Bei der Kontrollstelle am Illernkreuz - hier mit Weinprinzessin Monika Bohnert

Der "Erlebnistag Wandern" am 28.10.07, eine Gemeinschaftsaktion von Turnverein und HVO, war ein voller Erfolg.

Fast 300 Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, auf zwei ausgeschilderten Wegstrecken in wunderschöner Landschaft zwischen Sasbach und Kappelrodeck einen Herbstspaziergang zu unternehmen.

 

Für die Kinder wurden noch zusätzliche Aktivitäten angeboten:

Spielepark, Naturquiz, Mobilebasteln mit selbstgesammelten Zweigen und Laub aus dem Wald ...

 

Bei Start und Ziel an der Turnhalle Oberachern wurden die Teinehmer nach der Wanderung in einem Zelt bewirtet. Wegen des guten Zuspruchs waren die Essensvorräte am Nachmittag zum großen Teil schon ausverkauft.

 

Jeder Wanderer bekam eine Medaille zu Erinnerung. Prämiert wurden auch die beiden Vereine, die die meisten Teilnehmer stellten.

Es waren dies der Gesangsverein "Sängerbund" Oberachern mit 23 Teilnehmern, vor dem Schwarzwaldverein Achern mit 22 Teilnehmern. Beide Vereine erhielten als Preis ein Fäßchen Bier.

 

Vereinsausflug

Vor der Schiffsanlegestelle in Bamberg
Ver dem Bamberger Dom

Am 13. und 14. 10. war es soweit:

Die Mitglieder des Arbeitsteams und der Trachtengruppe zusammen mit den Ehepartnern starteten zum diesjährigen Vereinsausflug in die fränkische Kaiser- und Bischofsstadt Bamberg.

 

Unterwegs war ein Besuch des Keltenmuseums in Hochdorf an der Enz vorgesehen. die ausgiebige Führung in dem Museum - erbaut auf einem freigelegten keltischen Hügelgrab - bot viele interressante Einblicke in die Lebensweise der Kelten, die hier einst siedelten.

 

Nach der Ankunft des HVO-Busses am Ziel in Bamberg stand gleich eine Stadtführung auf dem Programm.

Bamberg, wie Rom auf sieben Hügeln erbaut, bot neben dem Dom und mehreren anderen Kirchen eine prächtige, historische Altstadt, die im Krieg fast unversehrt blieb. Nach der Führung hatten die HVO-ler Gelegenheit, eine Bamberger Spezialität zu probiern, das dunkle Rauchbier (schmeckt nach geräuchertem Speck) in dem historischen Brauereiausschank "Schlenkerla".

 

Ein kalt-warmes Buffet im Hotel beendete dann den ersten Ausflugstag. Am zweiten Tag wartete noch eine Schiffsfahrt auf dem Flüsschen Regnitz, dem Main-Donau-Kanal und dem Bamberger Hafen auf die Ausflügler.

 

Mit vielen schönen Eindrücken bestiegen sie gegen Mittag wieder den Bus für die Heimreise.

 

Neue Badische Weinprinzessin

Badische Weinprinzessin Monika Bohnert, HVO-Vorsitzender Bernhard Keller, sowie eine Abordnung der Trachtengruppe - vertreten durch Imelda und August Schnurr.

Am Sonntag, den 15. 7. wurde vom BLHV zu Ehren der neuen Badischen Weinprinzessin Monika Bohnert ein Maien an ihrem Elternhaus aufgestellt.

Der 1. Vorsitzende des HVO - Bernhard Keller - gratulierte ihr bei dieser Gelegenheit ebenfalls zu ihrer Wahl.

Er sagte:" Die Heimatgemeinde Oberachern ist stolz, dass in ihren Reihen eine Weinprinzessin residiert.

Eine Weinprinzessin zeichnet sich unter anderem durch großes Fachwissen über Wein und die Region, in der er wächst, aus.

Dass in Oberachern ein guter Tropfen wächst, ist jedem Kenner bekannt. Dass aber vor 125 Jahren ein gewisser August Müller eine Anerkennungs-Urkunde für seinen Weißwein bekam, ist sicher auch für dich neu."

Bernhard Keller überreichte mit diesen Worten eine Kopie dieser Urkunde als Geschenk. August Müller war übrigens der Vater des legendären Wilhelm Müller ("Dichmüller"), der 1928 den Heimat- und Verkehrsverein, den heutigen HVO, gründete.

Ihre Durchlaucht Monika Bohnert  trat an diesem Tag spontan als Mitglied in unseren Verein ein.

 

Sonnenuhr aufgestellt

Im Rahmen des Schulfestes der Antoniusschule Oberachern am 30.06.07 wurde ein weiteres Kooperationsprojekt Schule/HVO der Öffentlichkeit übergeben. Es handelt sich um eine Sonnenuhr, die nun am Kirchplatz neben der Bushaltestelle ihren Platz hat.

Entwurf und Bau dieser Sonnenuhr lagen in den Händen von Richard Weber vom Arbeitsteam. Er wurde dabei fachmännisch unterstützt durch Bernhard Stöckle von der Sternwarte Bühl. Die Uhr ist aus Edelstahl gefertigt, welcher zum grossen Teil von der Firma Edelstahlrohre Fischer in Fautenbach gespendet wurde.

Die Sonnenuhr muss nun noch exakt ausjustiert werden. Danach kann man die Stundenmarkierungen auf dem Zifferbatt genau festlegen.

 

Neue Brücke im "Götzlers-Deich"

Am 20. Juni 07 wurde eine alte Verbindung zwischen Oberachern und Kappelrodeck wieder eröffnet. Mit der neuen Brücke im "Götzlers-Teich" ist ein lange gehegter Wunsch des HVO verwirklicht worden. Die offizielle Freigabe der Brücke begann um 19 Uhr im Beisein von Bürgermeister Arno Haiss (Achern) und Bürgermeister Klaus-Peter Mungenast (Kappelrodeck).

 

Motiv-Wegweiser restauriert


Anfang 2007 wurden die in den Sechzigerjahren von den Oberacherner Holzschnitzern Albert Kopp und Stefan Klumpp geschnitzten Motivwegweiser neu restauriert aufgestellt. Um sie jedoch auch für die nächsten Jahrzehnte zu schützen, wurden die drei Kleindenkmale mit Holzdächern versehen. Diese sind eine Ko-Produktion von der Küferei Burkard (Oberachern) und Martin Braun.

 

Michael Armbruster hat in weit mehr als 200 Arbeitsstunden die alten
Wegweiser neu verleimt und die Farbe in den Orginal-Tönen wieder
aufgebracht.