Gemeinsame Projekte des HVO mit der Antoniusschule Oberachern

 

Vorwort

 

Da der Heimat- und Verschönerungsverein immer wieder von Vandalen heimgesucht wird die nur das Ziel haben , das Geschaffene sinnlos zu  zerstören, hat sich die Vorstandschaft Gedanken gemacht wie wir unsere Arbeit besser schützen können.

 Aus diesem Grund begann der HVO eine fruchtbare Zusammenarbeit mit der Antoniusschule Oberachern und setzte unter dem Motto „Aktionen mit Jungen Menschen" im Jahre 2004 ein Zeichen.

Jährlich werden nun gemeinsame Schulprojekt kreiert.

Durch diese Zusammenarbeit  zwischen Antoniusschule und dem Heimat- und Verschönerungsverein werden junge Menschen für die Arbeit unseres Vereins sensibilisiert.

Ihre Ideen und Vorschläge werden im Schulunterricht vertieft und mit eingearbeitet.

Jeder Schuljahrgang kann später einmal stolz zurückblicken auf das gemeinsam Geschaffene.

 

14. Schulprojekt: Wildbienenwiese und -hotel (2017)

13. Schulprojekt: Elektronischer Nistkasten zur Beobachtung der Vögel beim Brüten (2016)

In Zusammenarbeit mit der Elektrofirma Hubert Schmidt wurde in den Nistkasten eine Kamera eingebaut um das Brüten des Vogelpaares im Nistkasten zu verfolgen. Durch die Übertragung des Bildes auf einen Monitor in die Aula der Antoniusschule können die Schüler dies beobachten.

12. Schulprojekt: Waldexkursionen und Presse für Blattwerk (2015)

Mit dem Schulprojekt 2015 geht der Heimat- und Verschönerungsverein 2015 neue Wege. Unter dem Motto „ Wer erkennt noch verschiedene Laub- und Nadelbäume“ veranstaltet der HVO in Zusammenarbeit mit der Antoniusschule verschiedene Waldexkursionen. Unter der Leitung von Bernhard Keller werden die verschiedenen Bäume an Beispielen erklärt und können später problemlos unterschieden werden. Ebenso soll das Blattwerk gesammelt und später gepresst werden. Jeder Schüler kann dann seine eigene Blattsammlung anlegen.

Hierzu hat Herbert Vogt vom Heimat- und Verschönerungsverein eine Blattpresse gebaut in der über 50 Blätter auf einmal gepresst werden können. Diese Presse wird dann zum Start des Projekts der Schule über-reicht.

 

11. Schulprojekt: Bausätze für Wildbienenhotels (2014)

10. Schulprojekt: Vereinter Einsatz für Waldsee (2013)

9. Schulprojekt: Liegebänke (2012)

Auch das Schulprojekt 2012 kommt voll und ganz den Schülern der Antoniusschule zu Gute: die vom Arbeitsteam des HVO unter der Leitung von dem 1. Vorsitzenden Bernhard Keller vor dem Hauptgebäude der Antoniusschule aufgestellten neuartigen „Liegebänke“.

Dabei wurden die Schüler der Werkrealschule und ihr Lehrer Armin Kromer mit dem Schwerpunkt „Natur und Technik“ eingebunden und konnten viele praktische Erfahrungen um das Holz und den Wald sammeln. Neben der Tatsache, daß sie mit den heimischen Holzarten in Berührung kamen, indem diese neuartigen Bänke aus allen im Oberacherner Wald wachsenden Holzarten bestehen, unternahmen die Schüler ergänzend schon am 3. Juli eine forstkundliche Wanderung mit Forstdirektor Mettendorf durch den Gemeindewald und lernten in der Firma Stößer in Vimbuch den modernen Produktionsablauf eines heutigen Sägewerks kennen.

Ein Lob an alle Beteiligten zollte auch Bürgermeister Stiefel, der betonte, daß die Bänke zur Aufwertung des Schulhofes beitragen.

 

Foto: Michaela Gabriel
 

8. Schulprojekt: Kletterwand (2011)

Die Kletterwand ist das 8. Schulprojekt, welches gemeinsam von der Antoniusschule und dem Heimat- und Verschönerungsverein Oberachern in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Achern 2011 verwirklicht wurde. Insgesamt zwei Jahre vergingen, bis die Wand fertiggestellt war. Schließlich war Oberacherner Kletterer Tobias Baumgartner ein wertvoller Ratgeber, indem er seine große Erfahrung mit einbrachte.

Die Wand ist 3,20 m hoch und 3,60 m breit und besteht aus wetterfestem Douglasienholz. Neben zwei örtlichen Baugeschäften, die mit der Anlage des Fundamentes eine solide Grundlage schufen, waren auch die Schüler der neunen Klasse unter der Leitung von Klassenlehrer Armin Kromer mit eingebunden. So halfen sie bei der Schalung der Fundamente, beim Anbringen des Kiesuntergrundes und der Platzierung der Haltegriffe mit.

Knapp 400 ehrenamtliche Stunden wurden für die Kletterwand geleistet. Und die Kosten für die Anfertigung und die Erstellung der Kletterwand betrugen ca. 4.000,-- Euro.

Die Kletterwand wird hauptsächlich von den Grundschülern genutzt. Deshalb betonte OB Klaus Muttach, daß die vielen Arbeitsstunden respektiert werden und die Wand lange erhalten bleibt. Auch müsse auf die Nutzer Rücksicht genommen werden, damit Unfälle vermieden werden.

 

Foto: Michaela Gabriel

7. Schulprojekt: "Waage" (2010)

 

6. Schulprojekt: "Weltwegweiser" (2009)

Achern-Oberachern(mg). Oberachern liegt mitten in Europa und von der Antoniusschule aus sind es 6.226 Kilometer bis New York, 9.239 Kilometer bis Kapstadt und 665 Kilometer bis London. In welche Himmelsrichtung man gehen muss, um in die Metropolen dieser Welt zu kommen, das ist jetzt an einem Weltwegweiser vor dem alten Schulhaus abzulesen.

Fröhlich versammelten sich Vertreter der Schule und des Heimat- und Verschönerungsvereins (HVO) um die neue Attraktion, um sie offiziell vorzustellen. HVO, die Schüler der Klasse 6b mit ihrem Klassenlehrer Erich Laber und verschiedene Firmen hatten dafür zusammengewirkt. 17 Ziele in aller Welt werden jetzt von Oberachern aus angepeilt.

„Ich wünsche euch, dass ihr später diese Städte einmal selbst besuchen könnt“, sagte HVO-Vorsitzender Bernhard Keller zu den Schülern, die die Ziele ausgesucht hatten. Es habe erneut Spaß gemacht, zusammen mit der Antoniusschule ein gemeinsames Projekt zu erarbeiten. Weitere Helfer seien Peter Hils, Klaus Hoppe, Markus Tisch, Klaus Schmidt und Alois Seifermann gewesen.

„Ihr habt reizvolle Städte ausgesucht“, sagte Anne Waldherr und lobte das Engagement der Schüler. Das Projekt habe sehr gut in den Fächerverbund „Welt, Zeit, Gesellschaft“ gepasst. Sie wünschte sich noch eine deutsche Stadt auf dem Wegweiser und das könnte tatsächlich noch realisiert werden, war zu hören.

Herbert Vogt vom HVO-Arbeitsteam hatte die Edelstahl-Schilder auf eine ganz besondere Säule montiert. Sie stützte ehemals die Decke des Saales im Gasthaus „Rössel“. Es stand bis 1976 an der Oberacherner Straße neben dem Gasthaus „Hirsch“ und war das Gründungslokal des HVO. So verbindet der Weltwegweiser ein Stück Dorfgeschichte mit der weiten Welt.

Mit drei Weltzeituhren möchte Erich Laber dem Projekt später noch die Krone aufsetzen: Ganz oben auf dem hohen Mast soll man dann ablesen können, wie spät es etwa in Sydney gerade ist.

 

 

Stolz auf den neuen Weltwegweiser vor dem alten Schulhaus sind die Klasse 6b, die Verantwortlichen der Antoniusschule und die Vertreter des Heimat- und Verschönerungsvereins. Foto: Michaela Gabriel
 

5. Schulprojekt "Big Brother Nistkasten" (2008)

Im Schulgarten wurde vom Arbeitsteam des HVO ein „Big Brother Nistkasten" installiert.

 

Unter Mithilfe der Firma Elektro Schmidt wurde ein elektronischer Nistkasten mit Solarbetrieb gebaut. Nun können sich die Schüler anhand einer Kamera jederzeit über den Brutvorgang anhand eines Bildschirms, der in der Schulaula aufgestellt ist, informieren.

Begleitet wurde diese Aktion durch Forstwart Bruder gemeinsam mit dem Arbeitsteam des HVO und den Schülern. Bei dieser Aktion wurden im Oberacherner Heldenhain weitere, nicht kameraüberwachte Nistkästen im Wald aufgehängt.

Der beste Schulaufsatz zu diesem Thema wurde mit 50 Euro für den Preisträger und die Schulklasse prämiert.

 

4. Schulprojekt "Sonnenuhr" (2007)

Die aus Edelstahl gefertigte Sonnenuhr wurde am 3 Juli 2007 ihrer Bestimmung übergeben.

Entworfen hatte sie Richard Weber und gebaut wurde sie vom Arbeitsteam des HVO, mit Unterstützung durch Peter Hils von der Firma Edelstahlfischer. Kosten für das Projekt von rund 3500 Euro trugen der HVO hinzu kamen teilweise großzügige Spenden.

Die Schüler bastelten im Unterricht Sonnenuhren nach und auf dem Schulhof wurde eine lebende Sonnenuhr nachgebaut anhand ihr kann jeder Schüler selbst die Zeit ablesen.

 

 

3. Schulprojekt: „Biotop im Schulgarten“ (2006)

Der Heimat- und Verschönerungsverein Oberachern baute im Schulgarten die Biotop-Anlage und die Schüler pflanzten unter Anleitung die künftige Flora ein.

Die Aktiven des Vereins waren bereits im September mit dem Bagger angerückt, um auf dem ungenutzten Rasenstück an der Schule ein Loch zu graben und die Teichwanne fachmännisch in den Sand zu legen. Vier Drahtkörbe, gefüllt mit Natursteinen wurden ebenfalls gesetzt, um als Trockenmauer Lebensraum für Eidechsen zu bieten. Die Umrandung wurde mit Findlingen eingebaut, sodass später Pflanzen genügend Lebensraum finden.

Abgerundet wurde die Anlage mit einer Umzäumung.

 

 

2. Schulprojekt: „Wildbienenstand“ (2005)

Am Mittwoch den 1 Juni 2005  wurde der Wildbienenstand eingeweiht . Die Unterstände beim Schützenhaus wurden vom Heimat- und Verschönerungsverein gebaut. Klassenlehrer Erich Laber und seine Schüler bauten die Nistmöglichkeiten. Im Unterricht wurde die Wichtigkeit  der über 500 in Deutschland lebenden Wildbienenarten untermauert.

HVO-Vorstand Bernhard Keller lobte den Einsatz der Schüler. Keller betonte, dass es wichtig sei, „dass sich junge Menschen für die Kreatur, in diesem Fall für Wildbienen einsetzen“. Die Arbeit mit Händen soll helfen, das Bewusstsein der Schüler für ehrenamtliche Arbeiten zu schärfen. 

 

 

1 . Schulprojek: „Schulvorplatz mit Weltkugel“ (2004)

Entstanden war die Weltkugel im Frühjahr 2004 auf Initiative des Heimat- und Verschönerungsverein Oberachern, der bei der Neugestaltung des Vorplatzes der Alten Schule die Zusammenarbeit mit der Antoniusschule Oberachern suchte. Die Neuntklässler des vergangenen Schuljahres mit ihrer Lehrerin Ulrike Grollmann hatten die Idee zur Gestaltung der Weltkugel, an der zwei Monate lang gearbeitet wurde, bis sie termingerecht zum Schulfest Aufstellung fand. Bei der Realisierung des Projekts stand die Künstlerin Astrid Pitt hilfreich zur Seite.